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Die ersten 1000 Tage im Leben eines Kindes. Ernährungs-Tipps für die Schwangerschaft.

Spätestens ab Zeitpunkt der Schwangerschaft, ist man nicht mehr für sich allein verantwortlich. Wie sehr diese plötzliche Verantwortung auf einem lastet, können wahrscheinlich nur Mamas und Schwanger selbst wirklich nachvollziehen. Denn bevor ich überhaupt noch über Kinder nachgedacht habe, war ich immer der Auffassung, dass Schwangere das coolste Leben überhaupt führen. Essen für zwei und naschen ohne schlechtes Gewissen. Aber, dass die Schwangerschaft kein Freifahrtschein für hemmungslosen Genuss bedeutet, wisst ihr selbst nur zu gut.


Wie in meinem letzten Beitrag hier schon kurz erwähnt, habe ich beim milupa Symposium erfahren, dass uns die Epigenetik die Chance bietet, die Gene unserer Kinder positiv zu beeinflussen. Das heißt, wir können die Gene mittels eines guten Lebensstils und guter Ernährung so programmieren, dass bestimmte Krankheiten im Erwachsenenalter vorgebeugt wird. Das beste Zeitfester für diese „Programmierung“ sind die ersten 1.000 Tage im Leben eines Kindes – von der Schwangerschaft angefangen bis zum Ende des 2. Lebensjahrs.

Heute möchte ich euch ein bisschen darüber berichten, wie ich das mit der Ernährung in meinen zwei Schwangerschaften gehandhabt habe und euch Tipps geben, was mir geholfen hat.

So habe ich mich in meinen beiden Schwangerschaften ernährt.


Mein Mann und ich sind motiviert einen überwiegend gesunden Lebensstil zu führen und wenn man einmal damit angefangen hat, schwindet die Lust auf ungesundes Essen drastisch. Ich brauche eigentlich täglich meine Vollkornprodukte, mein Gemüse und Obst, um mich wirklich wohl zu fühlen. Genauso gehört Bewegung an der frischen Luft und Sport für mich dazu.
Klar, ist das nicht immer umsetzbar, aber mein Körper spürt doch recht schnell, wenn er zu wenig gesunde Sachen bekommen hat.

Bei meiner ersten Schwangerschaft mit Josh, sind mir gewisse Dinge schwerer gefallen, als bei bei meiner Tochter. Das war einem sehr stressigen Berufsleben und ziemlich unterschiedlichen Essensgelüsten geschuldet. Während ich bei Püppi, meiner Tochter, Obst, Salat und Milchprodukte liebte und zufrieden in mich hineinschaufelte, liebte ich bei Josh Pommes und Currywurst und dazu am besten ein alkoholfreies Weizen. Eigentlich fand ich alles ziemlich klasse, was zuvor in heißem Fett schwamm.

Da die Ernährung nicht in Selbstgeißelung enden sollte,  erlaubte ich mir hin und wieder meine Pommes und achtet darauf regelmäßig frisches Obst, Gemüse, Joghurt und Vollkornprodukte zu essen. Mein Fleischkonsum hielt ich auf einem geringen Niveau und aß regelmäßig Fisch, so mache ich das auch heute noch. Auch erlaubte ich mir meinen Latte Macchiato, davon aber maximal 2 Tassen am Tag – ich kann ohnehin nicht so viel Kaffee trinken. In den ersten 10 Schwangerschaftswochen half mir aber auch mal ein richtig kalte Cola über die Übelkeit und Müdigkeit hinweg, die habe ich mir dann auch gegönnt!

Meine Ernährungs-Tipps – das tat mir gut:

Gesüßte Getränke vermeiden – stattdessen lieber Wasser, Fruchtschorlen und umgesüßte Tees trinken.

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Vollkorn anstatt Weißmehlprodukte essen. Vollkorn hält länger satt und ihr vermeidet rasche Zuckertiefs (diese treten in der Schwangerschaft häufiger auf).

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Hungerattacken durch regelmäßiges und häufigeres essen vermeiden.  Für Zwischendurch ist Naturjoghurts mit Walnüssen und etwas Honig, Studentenfutter, Mandeln, Obst, Rohkost super, aber auch ne zuckerfreie Buttermilch oder Molke.

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Ausreichend und gesund Frühstücken z.B. ungesüßte Müsli mit Naturjoghurt/Milch und Obst.

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Bei Zuckerlust erstmal zu Obst greifen, wie Bananen. Danach reichen einem schon 2 Stücke Schoki aus und nicht gleich eine ganze Tafel ;).

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Mandeln helfen gelegentlich gegen Schwangerschaftsübelkeit und man sagt, sie machen eine schöne Haut.

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Ab und an bei einer Mahlzeit ganz auf Kohlenhydrate verzichten. Das bedarf ein bisschen Übung, da man es nicht gewohnt ist. Aber auch nur Käse oder Pute zum Salat macht satt und ihr nehmt weniger Zucker, in Form von Kohlenhydraten, zu euch.

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Habt immer genug Essen zu Hause, so ruft man definitiv seltener den Pizzaservice.

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(Wal)nüsse, Fisch und Rapsöl enthalten viele Omega-3 Fettsäuren, diese tun euch und insbesondere dem Baby besonders gut. 

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Fisch bietet neben den gesunden Fettsäuren auch viel Jod, was euer Baby dringend braucht.

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In vielen Städten und Regionen gibt es mittlerweile so genannte Bio-Kisten zu abonnieren, diese sind gefüllt mit regionalen Obst- und Gemüsesorten und man bekommt sie regelmäßig direkt nach Hause geliefert.

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Und ganz wichtig, lasst euch von eurem Frauenarzt eine Lebensmitteltabelle geben, wo ihr erkennen könnt, welche Lebensmittel während der Schwangerschaft Tabu sind.

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Wer Probleme mit Blasenentzündung während der Schwangerschaft hat, kann täglich Cranberry-Saft (den Muttersaft) trinken. Hilft unglaublich gut!


Generell aber gilt, Essen muss Spaß machen und Naschereien sind auch erlaubt. Man muss seine Schwangerschaft genießen können.

Was sind eure Tipps für eine gute Ernährung in der Schwangerschaft? 

Weitere Beiträge, rund ums Thema die ersten 1000 Tage, findet ihr hier.

Keep smiling
Lulu

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit milupa entstanden. sponsored Post.

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