Neueste Beiträge

  • Gute Laune Kick am Morgen. Playlist für einen guten Start in …

    Gute Laune Kick am Morgen. Playlist für einen guten Start in den Tag.
  • Nix für Warmduscher. Ändere deine Morgen-Routine – danke mir später ;) .

    Nix für Warmduscher. Ändere deine Morgen-Routine – danke mir später ;) .
  • #Familienausflug | Die vergessenen Freuden.

    #Familienausflug | Die vergessenen Freuden.
  • Kreative Geschenkideen für Kinder zu Weihnachten.

    Kreative Geschenkideen für Kinder zu Weihnachten.

Nix für Warmduscher. Ändere deine Morgen-Routine – danke mir später ;) .

Eine warme Dusche am Morgen war für mich viele Jahre der beste Start in den Tag. Warm werden. Verspannte Muskeln lockern. Wohlig warm in den Tag starten. Dieses Gefühl unter der Dusche glich ein bisschen einer Verlängerung des gemütlichen Gefühls aus dem warmen Bett. Nur im Stehen. Und nass.

Dann kam es, dass ich einen Beitrag über die kalte Dusche am Morgen gelesen habe. Ich dachte mir noch: Was. soll. das? Das kann ja nur von jemandem mit einem ausgeprägtem Hang zur Selbstgeißelung geschrieben worden sein. Warum sollte man sich das antun? Kaum ist der Wecker aus, folgt die nächste Strafe auf dem Fuße. In Form von eiskaltem Wasser. Ähm, ne. Danke auch. Reicht es denn nicht mehr aus, um 6:30 Uhr das Bett zu verlassen?

Aber ich wäre ja nicht Frau, wenn mich die daraus resultierenden Vorteile des Kaltduschens nicht doch irgendwie angesprochen hätten. 

Vorteile der regelmäßigen kalten Dusche am Morgen:

  • bessere Durchblutung aka straffere Haut
  • reinere Haut
  • rosigere Haut
  • weichere Haut
  • Umwandlung von schlechtem Fett in gutes Fett (braunes Fett). „Gutes Fett? WTF!“ Braunes Fett verbessert u.a. die Blutzuckerwerte
  • stärkt die Abwehrkräfte = mehr Mitochondrien
  • entzündungshemmende Wirkung
  • schnellere Erholung der Muskulatur nach Sport = verringert Muskelkater oder lässt erst gar keinen entstehen
  • hilft gegen Verspannungen
  • mehr Energie für den Tag
  • bessere Konzentrationsfähigkeit
  • stärkt mental

Okaaay! Plötzlich rückte die Möglichkeit der Selbstgeißelung in nahe Ferne. Ehrlich, wie schwierig kann es schon sein, kalt zu duschen?

So wurde aus mir jemand, der gerne kalt duscht.

Mein Projekt „kalt duschen“ habe ich im Sommer 2020 gestartet. Meinen Mann habe ich natürlich direkt mit ins Boot geholt. Ich leide ungern allein 😉 . Die warme Jahreszeit hat mir für mein Projekt auf jeden Fall in die Karten gespielt. Auch das kalte Wasser ist im Sommer bei weitem nicht so kalt, wie kaltes Wasser im Winter. Trust me.

Ich bin, voller Enthusiasmus mir all die Vorteile der kalten Dusche einzuheimsen, unter die Dusche gehüpft. Zunächst habe ich mir bei quasi normal temperiertem Wasser die Haare gewaschen – hier schon ein bissl kälter als sonst, damit der Kälteschock nicht so groß wird. So viel Erfahrung hatte ich bereits von meinen Freibadbesuchen – nie zu aufgehitzt ins kalte Wasser springen.

Dann war es soweit. Mit dem überheblichen Gedanken „Easy, nach der Sauna gehörst du ja schließlich auch zu den Frauen, die in die Eistonne steigen, du bist tough“, stellte ich den Regler auf kalt. Eiskalt. Und OMG, es war der Horror!! Kein Witz. Mein Körper schrie „Lass das!!!“ und der kalte Strahl wollte sich nicht über den Po wegbewegen. Unter lautem Gequietsche und Schnappatmung schaffte ich schließlich Beine, Arme, Po, Gesicht und ein paar Sprinkler am restlichen Körper. Das war härter als gedacht. Die Magie setzte ein als ich aus der Dusche stieg und mich in mein Kuschelhandtuch wickelte. Plötzlich fühlte es sich gar nicht so blöd an. Irgendwie erfrischt. Ja, irgendwie gut. Und ey, war das ein Grinsen auf meinem Gesicht?

Ich blieb also dran und entwickelte mein Vorgehen weiter. Lieblingslied unter der Dusche aufdrehen und dabei tanzen hilft mir deutlich. Wie eine leicht Wahnsinnige sprang ich die ersten Male noch stöhnend und tanzend unter dem Eisstrahl her. Das Ergebnis immer gleich: Kaum aus der Dusche raus, fühlte ich mich blendend.

Heute, ca. 8 Monate später, gehöre ich noch immer zu den Kaltduschern. Mittlerweile absolvieren ich das kalte Abduschen entspannter und die Kälte setzt mir nicht mehr so zu. Okaaaay, es gibt dazwischen auch Tage, an denen ich es nicht gut haben kann – da höre ich auf mich und dusche nicht allzu kalt. Auch bei Erkältungen bin ich sanfter oder verzichte ganz. 

Wenn auch du es auch ausprobieren möchtest, solltest du beim kalten Duschen wie folgt vorgehen:

Die Steps beim kalten Duschen. So solltest du starten:

  • rechtes Bein + Po
  • Linkes Bein + Po
  • Rechter Arm
  • Linker Arm
  • Beine, Bauch Brust
  • Gesicht
  • Rücken (immer noch die schwierigste Stelle)

Den Kopf dusche ich nicht kalt, aber manchmal kühl. Generell kannst du dir merken: Starte mit der kalten Dusche möglichst Herz fern. Versuche ruhig und tief zu atmen. Lasse dir Zeit. Höre in dich hinein. Achte auf deinen Kreislauf.

Ich beende jede Dusche kalt. Auch wenn ich Wechselduschen mache. Ich starte frischer und erholter in den Tag. Mein Haut profitiert ebenfalls.

Meine Haare wasche ich immer noch ganz normal unter warmen Wasser – ich bin ja nicht verrückt 😛

Lass mich wissen, zu welchem Typ du gehörst „Kaltduscher“ oder „Warmduscher“?

Wenn dich das Thema mehr interessiert, findest du auch Bücher zum Thema Kalt Duschen und seinen gesundheitlichen Vorteilen: Hier spricht der extremste Kaltduscher von allen.

Weitere Artikel zum Thema Gesundheit: Heuschnupfen loswerden. So hab ich es geschafft.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.