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#Reisetagebuch | Unsere Herbstferien in Südtirol im Wellness & Kinderhotel Alpenhof.

enthält Werbung | In einer Woche gehen sie los, die Herbstferien 2020 für mittlerweile zwei Schulkinder. Die Freude bei den beiden entsprechend groß. Schließlich steht volles Programm an. Ein Aufenthalt von fünf Tagen im Alpenhof Kinderhotel in Meransen und dann noch weitere fünf Tage bei den Großeltern. Bei den Eltern will sich die Vorfreude allerdings noch nicht so richtig einstellen. Leider schießen plötzlich die Corona-Infektionszahlen allerorts wieder in die Höhe und Ortschaften und Regionen werden zu Risikogebieten erklärt. Statt des Wetterberichts für Südtirol wird täglich die Website des Auswärtigen Amts gecheckt. Aber Südtirol hält sich tapfer und die Italiener genießen den Ruf, sich strikt an die Regeln zu halten. Das könnte also tatsächlich doch was werden! Freitag, am Tag vor der Abreise, heißt es dann immer noch: „Green Light – you are good to go!“ So schauen wir dann doch noch auf den Wetterbericht – es wird kalt und bis auf den ersten Tag ist strahlender Sonnenschein angesagt – und packen fix die Koffer inklusive Wanderklamotten, dicken Jacken und Mützen. Nachdem der Wecker gestellt ist und alle im Bett liegen, stellt sich auch endlich bei uns die Vorfreude ein. Sonne, Berge, erster Schnee, schönes Hotel, gutes Essen, guter Wein, Schwimmbad, Sauna, Kaminfeuer. Das wird gut!

Auf ins Kinderhotel nach Südtirol!

Um 5 Uhr morgens klingelt der Wecker, routinemäßig werden die letzten Handgriffe erledigt und die Stullen geschmiert. Nach einer Stunde sitzen Kind und Kegel im Auto und wir fliegen den Alpen entgegen. Die Straßen sind für einen Ferienanfang leer und so sind wir, ohne den üblichen Stau hinter München, in Rekordzeit über den Brenner. Kurze Zeit später geht es bei Brixen runter von der Etsch-Tal Autobahn und auf Serpentinen hoch in die Berge auf 1.400m in das malerische Dörfchen Meransen. Bei wolkenverhangenem Himmel steigen wir vor dem Alpenhof Kinderhotel aus dem Auto und laufen erstmal direkt der Mihalea von Beauty Mami, ihrem Mann und ihren Kindern in die Arme. Die Welt ist doch wirklich ein Dorf.

Willkommen im Alpenhof Familienhotel in Südtirol, Meransen.

An der Rezeption werden wir freundlich empfangen und in unser Zimmer begleitet. Auf dem Weg dorthin, fallen direkt die intelligent, in die Aufenthaltsbereiche der Eltern, integrierten Spielbereiche der Kinder auf. Unser Zimmer ist sehr schön und groß! Alles ist in einem modernen Holzlook gehalten und die Kinderbetten lassen sich per Schiebetüren vom Elternbereich trennen. Auch das Bad überzeugt sofort mit modernen anthrazitfarbenen Fliesen.

Schlemmerzeit im Alpenhof.

Nach einer kurzen Stärkung am Jausenbuffet mit Kaffee und Kuchen geht’s noch ins hauseigene Schwimmbad – wie immer bei Hotelurlaub wird das zum daily-business. Der moderne Schwimmbereich verfügt über eine schöne Kleinkindecke sowie einen Indoor- und einen Outdoor-Pool mit großer Rutsche, die von den Kindern trotz der kalten Außentemperaturen ausgiebig genutzt wird. Während der Schwimmpausen muckelt man sich im Bademantel in eine der bequemen Liegeboxen.

Nach dem Schwimmbadbesuch steht dann auch schon das erste Abendessen im Familienhotel Alpenhof an. Auch hier werden wir nicht enttäuscht. Es gibt ein reichhaltiges Salatbuffet und an verschiedenen Stationen werden jeden Abend vier verschiedene Hauptgerichte serviert. Selbstverständlich gibt es auch kindergerechtes Essen und wer mit der Auswahl mal gar nicht zufriedenzustellen ist, bekommt immer auch die Möglichkeit auf Nudeln mit Bolognese oder Tomatensoße auszuweichen. Abgerundet wird das Essen mit einer wechselnden Auswahl an Nachspeisen und einem Käsebuffet.

Später sinken wir pappsatt – ein Zustand, der sich während des ganzen Aufenthaltes nicht mehr ändern wird – und leicht angesäuselt vom Wein in die Kissen und schlafen alle aus.

  

Winterparadies in Südtirol.

Der nächste Tag ist wie vorhergesagt nicht wirklich schön. Es ist wolkenverhangen, kalt und regnet. Aber wir sind (nach der Erfahrung im Sommerurlaub) klamottentechnisch gut vorbereitet und halten uns getreu an das Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“. Außerdem fordert der Hund auch deutlich seinen täglichen Ausgang von mindestens einer Stunde Rennen im Gelände. Da wir das direkt vor der Tür nicht bieten können, setzen wir uns nach kurzem Blick auf die Bergfex App ins Auto und fahren fünf Minuten ins Altfasstal zum Wandern – allerdings nur zu dritt (bzw. viert, wenn man den Hund mitrechnet), da der Große sich mit den Worten „ich hab keinen Booock!!!“ strikt weigert das Haus zu verlassen. OMG, wie soll das erst in der Pubertät werden? Die Entscheidung sich ein paar Höhenmeter nach oben zu bewegen erweist sich als gold-richtig, denn schon nach kurzer Zeit wird aus Regen Schnee und wir betreten das Winter-Wonderland. Hund und Tochter sind völlig aus dem Häuschen, toben im Schnee und legen auf der Wanderung durch einen tiefgrünen, moosbedeckten Fichtenwald, mit Sicherheit die doppelte Strecke zurück wie wir.

Zurück im Alpenhof sitzen wir mit strahlenden Augen dann schon wieder beim Mittagessen und schlagen uns die Bäuche voll. Der Große ist sichtlich verärgert, dass er den Schnee verpasst hat. Den Rest des Tages verbringen wir wieder im Schwimmbad und ich erkunde den gemütlichen Saunabereich das Alpenhofs. Corona bedingt muss man sich hierfür einen Halbstunden-Slot reservieren, was aber so schlecht auch wieder nicht ist, weil man den ganzen Saunabereich für sich alleine hat. Nach dem Abendessen spielen die Kinder im gut ausgestatteten Kinderbereich, während wir nach einer netten Unterhaltung mit den Beauty-Mamis den Abend wieder lesend im Bett verbringen.

Wanderausflug mit Kindern und Hund.

Der zweite Tag überrascht uns mit strahlendem Sonnenschein und ein Blick aus dem Fenster offenbart die ganze Schönheit von Meransen. Von unserem Balkon schauen wir über ein Blütenmeer quasi von oben auf die gegenüberliegenden Berge, deren Spitzen von Schnee bedeckt sind. Wir sehen den Langkofel und den Rosengarten in dem unsere Tochter vor zwei Jahren Skifahren gelernt hat.

Da es trotz Sonne heute sehr windig ist, entscheiden wir uns gegen eine Fahrt mit der Bergbahn in den Schnee und wandern stattdessen im Sonnenschein durch eine malerische Herbstlandschaft den Lindenwanderweg direkt vorm Hotel ca. 700Hm bergab ins Tal nach Mühlbach. Die Kinder sind zwar nicht ganz so begeistert von dem zweistündigen Spaziergang, aber ein spontanes Wallnusssammeln und der anschließende heiße Kakao in einer Eisdiele neben der Bergbahn stimmen sie dann wieder versöhnlich. Nach 10 Minuten Fahrt mit der Gondel sind wir dann auch schon wieder in Meransen und nach einem kurzen Fußmarsch im Hotel. Pünktlich zur Jause und bereit fürs Standardprogramm – Schwimmbad, Sauna, Abendessen, quatschen, Bücher lesen.

Mit der Gondel hoch in die Berge.

Der dritte Tag ist mindestens genauso schön wie der zweite – nur ohne Wind. Klar ist, dass wir heute auf den Berg fahren, nachdem die Kinder am Vortag noch von Schnee-Männern gehört haben, die dort oben entstanden sind. Um mit guter Stimmung auf den Berg zu kommen, fahren wir den Kilometer zur Nesselbahn lieber mit dem Auto. Oben angekommen spielen Hund und Kinder ausgiebig im Schnee und wir marschieren 15 Minuten bergauf zur Gitschhütte. Da Hunde hier leider nicht willkommen sind, geht’s wieder bergab zur Nesselhütte, die das mit den Vierbeinern wesentlich entspannter sehen. Da sich die Südtiroler das mit der Siesta anscheinend von den Italienern abgeguckt haben und die Bergbahn eine Stunde lang nicht fährt, verlegen wir das Mittagessen kurzerhand auf den Berg. Dick in Decken eingepackt sitzen wir auf der Terrasse der Nesselhütte und genießen das schöne Wetter bei Kaiserschmarrn,& Co. Anschließend geht es für Mama und Kinder wieder ins Tal. Der Pap braucht noch ein bisschen Auslauf und entscheidet sich für eine kleine Schneewanderung mit Hund zur Mittelstation (Wanderweg 21a; 6 und 14 / ca. 2 Stunden durchaus auch mit motivierten Kindern machbar). Nachmittags und Abends gibt’s dann wieder Standard-Programm – ihr wisst schon….

Der vierte Tag empfängt uns auch wieder mit Kaiserwetter und die Kinder zieht es noch mal auf den Berg und in den Schnee. Damit auch der Hund glücklich ist, steigen wir diesmal an der Mittelstation der Nesselbahn aus, laufen von dort ins Tal und fahren dann erneut mit der Bahn nach oben. Nach dem obligatorischen Mittagessen auf der Terrasse in der Sonne, geht’s wieder zurück ins Tal, diesmal geschlossen und ohne Extrawurst für den Papa. Während die Kinder sich im schön angelegten Gartenbereich des Alpenhof mit den Ziegen und Hasen sowie dem top Berg-Trampolin die Zeit vertreiben, chillen wir bei Kaffee und Kuchen auf der riesigen Terrasse in der Sonne, genießen den wunderschönen Ausblick und verbrennen uns die Nasen. Glücklich und zufrieden geht’s nach dem Schwimmbad noch ein letztes Mal zum Abendessen des Alpenhofs.

Am nächsten Tag geht’s ausgeschlafen und mit proppe-vollen Doggy-Bags (auch das ist im Alpenhof erlaubt!) bei schlechtem Wetter wieder gen Heimat. Zum Glück gibt’s keine Quarantäne wie im Frühjahr nach unserem Ski-Trip nach Tirol und wir sind einfach froh, dass wir gefahren sind. Auch wenn’s nur 4,5 Tage waren – die Entspannung und der Tapetenwechsel taten uns gut. Vielen Dank an das Team aus dem Alpenhof! Es war ein Fest und wir kommen gerne wieder!

mehr über’s Wellness & Familienhotel Alpenhof erfahren.

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