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All about EYES. UV-Schutz für Kinderaugen, muss das sein?

UV-Schutz Kinderaugen

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Zurück aus dem Urlaub und direkt habe ich einen neuen Blogpost im Gepäck. Der große Urlaubsrückblick, mit vielen sonnigen Strandfotos aus Spanien folgt zwar noch, dafür aber habe ich heute einen sehr informativen Beitrag. Denn vor meiner Abreise habe ich mich etwas intensiver mit dem Thema UV-Schutz für die Augen auseinandergesetzt. Die Firma ZEISS, die vielen sicher ein Begriff ist -sie stellt unter anderem hochwertige (Sonnen-)Brillengläser her – hatte mir nämlich eine Info-eMail zum Thema UV-Schutz für Kinderaugen zugeschickt. Noch beim Öffnen der eMail dachte ich: „UV-Schutz für Kinderaugen, ist das wirklich notwendig? Ich bin so ziemlich meine gesamte Kindheit ohne Sonnenbrille herumgelaufen. Und hat es mir geschadet?“ Um ehrlich zu sein, ich weiß es nicht. Heute gehe ich bei Sonnenschein jedenfalls nicht mehr ohne Sonnenbrille aus dem Haus, weil ich das grelle Licht nicht mag.

ZEISS hat zum Thema UV-Schutz eine Umfrage unter Eltern durchgeführt, bei der herausgekommen ist: UV-Schutz ist den Eltern für ihre Kinder durchaus wichtig, wenn es um die typischen Dinge wie Sonnencreme & -Mütze geht, doch die Augen unser Sprösslinge bleiben oft ungeschützt. Doch was bedeutet das für die Kinderaugen? 

Sonnenbrille UV-Schutz Kinderaugen

Augen vor UV-Strahlen schützen

Darum brauchen Kinderaugen Schutz vor UV-Strahlen.

Dr. Michael Petrak, Facharzt für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Bonn erklärt in einem Interview, wieso UV-Schutz insbesondere für Kinderaugen elementar ist! 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Interview zusammengefasst:

  • Die kindliche Augenlinse ist viel heller und klarer als die von Erwachsenen, die Pupille ist größer. So gelangt mehr UV-Strahlung ins Auge. 
  • Die Blend-Empfindlichkeit bei Kindern ist meist erhöht und ihre Augen brauchen deshalb mehr Schutz.
  • Unsere Augenlinse und Hornhaut können einen Großteil der UV-Strahlung filtern. Zusätzlicher Schutz ist dennoch wichtig! Das bedeutet: Schattenplätze aufsuchen, eine Kopfbedeckung tragen und bei fehlsichtigen Kindern auf eine Brille mit zertifiziertem UV-Schutz achten – sowohl bei der Sonnenbrille als auch bei der Alltagsbrille!
  • Es gibt keine Krankheiten am Auge, die eindeutig durch UV ausgelöst werden, wie das zum Beispiel beim Hautkrebs der Fall ist. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass eine UV-Belastung in der Kindheit Auswirkungen auf eine Augenerkrankung im Alter hat, wie zum Beispiel den Grauen Star oder die Altersbedingte Makuladegeneration (AMD).

Tipps für die richtige Kindersonnenbrille.

Mit Sonnencremes setze ich mich, seitdem ich Kinder habe, intensiv auseinander. Ich mag ihnen keinen schädliche Chemie auf den Körper schmieren, und trotzdem sollen sie vor UV-Strahlen bestens geschützt sein. Das Thema Sonnenbrillen habe ich allerdings lange Zeit stiefmütterlich behandelt und das Ergebnis der Umfrage passt daher genau auf mich. Meist bin ich in einen Discounter gegangen und habe für meine zwei Kinder jeweils eine hübsche, günstige Sonnenbrille von der Auslage gefischt. Das führte dazu, dass die Qualität meist ungenügend war und sie dazu nicht richtig auf die Kindergesichter passten. Ergo: die Kinder hatten keine Lust ihre nagelneuen Sonnenbrillen zu tragen. Wer will schon eine Brille tragen, die ständig von der Nase rutscht oder irgendwo drückt? Das Interview mit Dr. Michael Petrak hat meinen Blick fürs Thema UV-Schutz für Kinderaugen aber nochmals geschärft.

Wenn auch ihr nach einem neuen Modell für eure Kinder sucht, an dem auch die Kinder Spaß haben, dann  unbedingt auf folgendes achten. Nur Gläser mit der Kennzeichnung „UV-400“ filtern die gesamte UV-Strahlung bis 400 Nanometer ausreichend heraus. Das gilt für Kinder, wie auch für Erwachsenenaugen. Günstige Sonnenbrillen für Kinder besitzen oft gar keinen UV-Filter, die dunkle Tönung mindert nur die Blendung, blockt aber keine Strahlung. Daneben ist wichtig, dass die Kindersonnenbrille nicht nur robust und flexibel ist, sondern auch gut sitzt und nicht ständig von der Nase rutscht. Der professionellen Beratung wegen, kauft man am besten auch Kindersonnenbrillen beim Optiker oder konsultiert ihn zumindest nach dem Kauf der Sonnenbrille, um diese optimal anpassen zu lassen.

Tipp: Seit 2018 bietet ZEISS sogar in klaren Kunststoffbrillengläsern einen standardmäßig verfügbaren UVProtect-Schutz bis zu 400 Nanometer. Diese Gläser erweisen sich besonders für junge Brillenträger als praktisch, die beim abwechselnden Spielen in Haus und Garten selten auch ihre Brille von der Alltags- zur Sonnenbrille und umgekehrt wechseln. Also wenn ohnehin eine Brille getragen wird, dann kann der UV-Schutz doch direkt mit ins Glas!

Über die Optikersuche von ZEISS können Optiker in direkter Nähe gesucht werden. Meine zwei liebsten Sonnenbrillen z.B. haben hochwertige ZEISS-Gläser und ich liebe sie! Versprochen: ihr seht einen Unterschied 😉

Weitere Informationen rund ums Thema UV-Schutz für die Augen findet ihr hier auf ZEISS.

Ich bin gespannt, wie ihr damit umgeht. Verwenden eure Kinder Sonnenbrillen?

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