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Fit im Alter – unsere Oma im Interview.

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Liebe Oma, DU BIST MITTLERWEILE 68 JAHRE UND IMMER NOCH TOPFIT. ERZÄHL MAL, WAS DU MIT DEINEM 15 JAHRE ÄLTEREN MANN in der Freizeit unternimmst.

Wir sind seit mittlerweile 40 Jahren überzeugte Camper. Nachdem unsere Kinder das Haus verlassen haben, sind wir vom Wohnwagen auf einen ausgebauten VW-Bus umgestiegen und haben damit in den letzten Jahre viele unserer Nachbarländer bereist – vor allem Italien und Österreich. Mittlerweile haben wir auch den Balkan für uns entdeckt. Es zieht uns viel in die Berge. Sport ist neben Sightseeing die Hauptbeschäftigung in unseren Urlauben. Das ist schon immer so gewesen, nur die Sportarten haben sich ein bisschen geändert. Früher waren es koordinativ anspruchsvolle Disziplinen wie Windsurfen, Mountainbikefahren und Skifahren. In den letzten Jahren sind wir viel wandern gegangen, z.T. auch hochalpin in den Dolomiten, und sind auch in den Bergen immer noch lange Touren mit dem Rad gefahren, mittlerweile allerdings mit dem E-Bike.

IRRE. WAS IST DEIN ERFOLGSGEHEIMNIS, mit dem Du dich fit hältst?

Ich glaube, zwei Dinge sind tatsächlich essenziell:. lebenslanges Lernen und Bewegung. Es gibt ja das alte Sprichwort: Wer rastet, rostet. Um den Geist fit zu halten, lerne ich seit Jahren Italienisch und versuche mir auch immer vor einem Urlaub in einem neuen Land ein paar Brocken der jeweiligen Sprache beizubringen. So, dass ich zumindest nach dem Weg fragen und auf dem Markt mein Gemüse kaufen kann.

Außerdem bin ich ziemlich kreativ und probiere viel Neues aus. Lange Jahre habe ich auf Seide gemalt, mittlerweile habe ich mir eine neue Nähmaschine zugelegt und nähe die Garderobe für meine Enkel. Auch da hat der Kopf ordentlich was zu tun und ich lerne ständig dazu.

Um für unsere Touren im Urlaub fit zu bleiben, bewege ich mich auch zu Hause sehr viel. Neben Kondition und Ausdauer, muss man im Alter ja auch auf Beweglichkeit achten. Deshalb machen mein Mann und ich regelmäßig Yoga. Außerdem haben wir einen Hütehund, der viel Auslauf braucht. Das ist zwar manchmal ganz schön nervig, hat aber den Vorteil, dass wir jeden Tag, egal bei welchem Wetter, ein paar Kilometer laufen müssen. Das kann man super mit Nordic Walking verbinden, damit man auch ein bisschen ins Schwitzen kommt. Last but not least haben wir einen großen Garten, inkl. Gemüsebeet und Komposthaufen. Um den in Schuss zu halten, sind jedes Jahr dutzende Stunden körperliche Arbeit notwendig. Auch das hält fit.

GLAUBST DU, DASS die ERNÄHRUNG AUCH EINE ROLLE für die Fitness SPIELT, BZW. ACHTEST DU DaRAUF?

Ja, ich habe festgestellt, dass eine gesunde Ernährung eine sehr bedeutende Rolle einnimmt, um fit zu bleiben. D.h. Fast Food ist absolut tabu und Convenience Food kommt nur ganz selten auf den Tisch. Ganz ehrlich: Es graust mich, wenn ich mir teilweise die Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren durchlese. Morgens gibt es bei uns immer ein Obstmüsli mit einer Nussmischung und ansonsten essen wir viel Gemüse und mittlerweile nur noch sehr wenig Fleisch. Olivenöl ist das Fett meiner Wahl, da achte ich auf Qualität und kaufe direkt vom Hersteller. Ich bin aber kein Dogmatiker, kleine Sünden sind erlaubt. Ich esse gern dunkle Schokolade und auch die eine oder andere Flasche Wein geht bei uns durch. Auch Kuchen esse ich für mein Leben gern, versuche es aber mittlerweile bei selbstgebackenem Obstkuchen zu belassen. Nach meinem Erdbeerkuchen sind die Enkel total verrückt.

SO, JETZT MAL KARTEN AUF DEN TISCH. MIT DEM ALTER KOMMEN AUCH DIE WEHWEHCHEN. WO DRÜCKT BEI DIR DER SCHUH? 

Klar, auch da habe ich natürlich meine Baustellen. Was mich seit einigen Jahren vor die größte Herausforderung stellt, ist meine Arthrose. Die ersten Anzeichen hatte ich beim Tennisspielen. Ich hatte irgendwann Schmerzen im Knie, in der Schulter und im Rücken. Das wurde dann so schlimm, dass ich nicht mehr in der Mannschaft spielen konnte.

Das klingt SEHR UNANGENEHM. WAS HAST DU  DANN UNTERNOMMEN?

Eine Tenniskollegin hat mich irgendwann auf die Nährstoffkombinationen von Orthomol aufmerksam gemacht, genauer auf  Orthomol arthroplus. Aufgrund seiner Zusammensetzung ist Orthomol arthroplus in der Lage, den speziellen Nährstoffbedarf bei arthrotischen Gelenkveränderungen zu decken. Ich habe es eingenommen baue es nun als Kur in meinen Alltag ein. Ansonsten tut mir regelmäßige moderate Bewegung gut und ich gönne mir 1x pro Monat eine Behandlung beim Osteopathen.  Jede Sitzung ist wie ein Bad im Jungbrunnen. Jetzt spiele ich wieder zumindest 1x die Woche Tennis.

Ich glaube nicht, dass Nahrungsergänzungsmittel gute Nahrung ersetzen können. Deshalb heißen sie ja auch Ergänzungsmittel. Aber zu vielen Krankheiten kann auch die Ernährung ihren Teil beitragen. Gerade Menschen, die sich nicht ausgewogen ernähren oder einen besonderen Bedarf haben, sind gut beraten, auf Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen. Bei viel Ausdauersport kann man z.B. Magnesium zuführen. Und im Winter kann es hilfreich sein, zusätzlich Vitamin D einzunehmen, da der Körper es durch Sonneneinstrahlung (UV-B-Strahlen) auf der Haut zwar selbst produziert, das im Winter aber durch unsere Kleidung und verminderte Sonnenstunden etwas schwieriger wird. Auch Vitamin-C-Tabletten habe ich meinen Kindern früher gegeben.

WENN DU NOCH MAL DIE UHR ZURÜCKDREHEN KÖNNEST, HÄTTEST DU ETWAS ANDERS GEMACHT, UM HEUTE FITTER ZU SEIN? ODER ANDERS GEFRAGT: WAS GIBST DU DEINEN KINDERN UND ENKELN ALS TIPP MIT, UM IM ALTER FIT ZU BLEIBEN?

Ich hätte definitiv nicht geraucht. Das habe ich über eine viel zu lange Zeit viel zu intensiv gemacht. Meinen Enkeln rede ich immer ins Gewissen, dass sie bloß nicht mit dem Rauchen anfangen sollen und predige mantraartig den Satz: „An apple a day keeps the doctor away“. Auch würde ich wesentlich weniger Süßigkeiten essen als ich das getan habe.

Meinen Kindern gebe ich mit auf den Weg, auf ausreichend Schlaf zu achten und sich viel im Freien zu bewegen. Egal wie, Hauptsache ein paar Stunden die Woche sollten sie aktiv sein. Außerdem sollten sie früh mit Yoga beginnen, um die Beweglichkeit zu behalten und regelmäßig Gleichgewichtsübungen machen – z.B. auf einem Bein die Zähne putzen. Auch ein Buch zu lesen statt ständig Netflix zu gucken kann sicher nicht schaden.

Des Weiteren sollten sie die Nudeln nicht mit Fertigsaucen essen und die Finger von TK-Pizza lassen. Die haben zu viel Zucker und machen dick. Eine Tomatensauce oder Pizza selbst zuzubereiten kostet nicht viel Zeit. Sie sollen auf Lücken in der Nahrung achten, und eben bei Bedarf mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen.

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