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  • Travel | Familiencamping – wie ist das so?

    Familiencamping in Frankreich

    Familiencamping in Frankreich

    Familiencamping.

    Familiencamping. Es geht los. Morgen also fahren wir in den Campingurlaub mit den Kindern. Ziemlich erledigt liege ich am Vorabend im Bett, stelle meinen Wecker auf eine unmenschlich frühe Zeit (ich bin`s, die Nachteule, nicht der Frühaufsteher) und gehe nochmals im Kopf durch, ob wir wohl wirklich alles haben. Es existiert sogar eine Checkliste für die Checklisten.

    Wenn wir uns für drei Wochen zum Familiencamping verabschieden, verreisen wir nicht, nein wir wandern aus. Von Kleidung, über Spielzeug, mehreren Fahrrädern & Rollern, dem Buggy & CD Spieler, Töpfen, Lebensmitteln & Gasgrill haben wir alles dabei. Ey, aber wir haben einen Campingwagen, der Platz muss genutzt werden. Auch zwei meiner hübschen Kleider sind dabei. Der Mann hat die Anweisung bekommen sie bitte schonmal im Camper aufzuhängen. Ich frage mich, ob ich wohl dazu komme sie zu tragen? Was ich tragen werde, ist meine Jeansshorts, ein Basicshirt & mein Bikini und das ziemlich häufig.

     

     

    Familiencamping mit 2 kleinen Kindern.

     

    Morgens tragen wir die Kinder ins Auto und fahren genau 100 Meter, dann machen wir den ersten Halt. Der Campingwagen muss angekoppelt werden. Eingespielt wie wir sind, lotse ich meinen Mann gekonnt mit dem Auto und zack hängt der Wohnwagen auch schon an der Anhängerkupplung. Los geht das Abenteuer gen Frankreich. Meine Kinder sind reiseerprobt. Josh setzt sich wie ein geübter Trucker ins Auto und weiß, es kommt eine lange Fahrt auf ihn zu. Er ist im Reisemodus. Wir hören Robin Hood in Dauerschlaufe. Verkosten Snacks und halten nur wenn’s nötig ist. Für die größere Pause haben wir Snacks, Obst & Gemüse und Kartoffelomlett dabei. Die Reise klappt perfekt, nach Zwischenübernachtung ckecken wir am zweiten Tag im Campingplatz  (les grands lins) in Lacanau Ocean im Südwesten Frankreichs ein. Der Campingplatz gefällt auf Anhieb. Viel Platz, ein duftender Pinienwald, der ausreichend Schatten spendet, eine Badelandschaft, die Kinderaugen strahlen lässt. Bevor’s ans Baden geht, heißt es aber erstmal, den Campingwagen platzieren. Wir inspizieren unseren Stellplatz. Ich bin begeistert, es ist nicht weit zu einem neu errichteten Waschhaus. Modern, sehr sauber, Familienkabinen, Babybadewanne & Kinderdusche! Yay, so macht es Spaß sich und den Kindern nach einem langen Strandtag den Sand vom Körper zu spülen.

    Den Campingwagen bekommen wir nur mit Hilfe auf unseren Platz. Camper sind meist freundliche Menschen und packen sofort mit an – ihr Essen wird inzwischen kalt. Das stört Camper nicht. Nur das Nötigste wird von uns gemacht. Die Kinder saßen lang im Auto, sie brauchen nun etwas Aktion. Also geht es direkt ab zum sehr langen und breiten Sandstrand. Es herrscht Ebbe und die Kinder springen direkt in die warmen Wasserbecken, die am Strand geblieben sind. Der Urlaubsmodus steht auf volle Pulle! Ich blinzele in die Sonne und bin glücklich!

     

     

    Schlafen im Campingwagen mit Kindern.

     

    Abends haben wir dann noch ein bisschen zu tun. Geübt baut Mann das Vorzelt auf, wir rollen den Teppich aus (ja Teppich) und stellen Tisch & Stühle auf. Gas und Strom wird angeschlossen und die eigene Kochinsel aufgebaut. Die Kinder entdecken derzeit den Platz. Josh erkundet die autofreie Zone mit dem Bike & das BBgirl läuft ihm nach. Aus dem Augenwinkel sehe ich sie wenig später im Schuss auf dem Laufrad einen Weg runterdüsen. Im Affenzahn sprinten wir hinterher. Okay, es braucht ein paar Regeln, wo sie düsen darf und wo nicht. Die Holländer vom anderen Platz sind aufgestanden und begeistert von BBgirls Aktion „Wow, was ein mutiges Mädchen.“ Ja, ich für meinen Teil wünsche mir manchmal weniger Aktionismus. Am Abend wird gemütlich gegessen und wir kuscheln uns in die Betten. Es ist 22.30 Uhr. Beide Kinder sind noch wach. Das soll sich auch in den nächsten drei Wochen nicht ändern. Öffentliche Waschhäuser sind für mich kein Problem. Ich brauche nur warmes Wasser und eine gewisse Sauberkeit, das ist mir wichtig. Und noch etwas ist mir wichtig – ich möchte nachts unsere eigene Toilette benutzten. Früher, als wir noch zelten waren, hatte ich diesen Luxus nicht, jetzt mag ich nicht mehr drauf verzichten. Die erste Nacht bricht herein, keiner liegt in dem für ihn vorgesehenen Bett. Auch das soll die nächsten Nächte so bleiben. Wir spielen gern Reise nach Jerusalem im Urlaub. Wieder erklingt Robin Hood aus den Lautsprechern. Ich kann bereits mitsprechen und auch das BBgirl scheint die Nase voll davon zu haben und verlangt nach Ritter Trenk. Der Mann freut sich „das ist mein Mädchen, nix hier mit Bibi & Tina“. Ich rolle mich auf die Seite und lasse mir die Füße von Josh in den Rücken bohren.

    Familiencamping Südwest Frankreich

    Familiencamping am Meer.

     

    Campingplätze sind ein Paradies für Kinder.

     

    Morgens stehen wir vor den Kindern auf. Auch das soll in den drei Wochen so bleiben. Ist nun wohl morgens die Zeit, wo Mann & Frau gemütlich ein Glas Rotwein trinken? Nein besser nicht. Es stehen Ausflüge nach Bordeaux, San Sebastian und immer wieder zum Strand & Pool auf dem Programm. Auch der Wochenmarkt wird regelmäßig besucht, wo wir uns mit Obst & Gemüse (und ich mich mit hohen Schuhen) eindecken. Auch die größte Wanderdüne in Arcachon gehen wir besichtigen. Josh ist begeistert und läuft gleich mehrmals die Düne rauf und düst wieder runter. Ich bin nach einem Mal schon erledigt. Immerhin sind wir bereits mehrere Stunden durch Arcachon gelaufen. Haben wunderschöne Architektur bewundert, sind auf Aussichtstürme geklettert und haben teils zwei Kinder die Berge im Chariot raufgeschoben. Und auch kleinere Wutanfälle vom BBgirl über Süßigkeiten machen Groß & Klein müde. Nach unseren Ausflügen geht es abends im Auto zurück, die Kinder schlafen sich fit bis zum Wohnwagen. Abends ist es auf dem Campingplatz viel zu spannend, um früh ins Bett zu gehen. Alle Kinder sind auf den Straßen. Rennen zum Spielplatz, fahren Fahrrad, Roller oder Skateboard …oder hängen auch mal ziemlich cool in der kleinen Spielhalle rum.

     

    Joshs bester Kumpel ist der 5-jährige französische Junge von gegenüber. Das man sich nicht versteht stört in diesem Alter zum Glück niemanden – Sprache ist für Spaß & Spiel nicht wichtig. Ein paar Worte lernt Josh dennoch und geht nach ein paar Tagen mutig immer wieder rüber und fragt auf Französisch nach seinem Freund. Mami ist stolz und ihr schmilzt das Herz. Allein zieht Josh immer größere Kreise und darf frei entscheiden wohin er gehen mag. Nur der Pool ist tabu, wobei auch der kindergesichert ist! Immer wieder schlendern wir mit dem BBgirl über den Platz und halten heimlich Ausschau nach ihm. Josh bekommt davon nichts mit und genießt das Gefühl der Selbstständigkeit. Aber auch ein 5-jähriger braucht das Gefühl zu wissen, was seine Eltern machen, so kommt er meist von selbst bei uns vorbei. Herrlich war es, als er uns mit einer Selbstverständlichkeit um 22 Uhr erzählte, dass er und sein Freund jetzt noch auf eine Party gehen. „Da darf man hin!“ Mami & Papi gucken dumm aus der Wäsche, wünschen ihm viel Spaß… und schleichen zwei Minuten später hinterher.

    familiencamping - kinderfreundlicher Campingplatz Frankreich

    Familiencamping Frankreich – Lacanau

    Campen bedeutet Abenteuer für Kinder.

    Familiencamping bedeutet für mich Freiheit. Die Kinder stehen vom Tisch auf, wenn sie satt sind und gehen spielen oder CD hören, ich genieße derweil weiter meinen Kaffee. Es gibt keine festen Essenszeiten. Wo, wann & was gegessen wird, entscheiden wir täglich neu! Das BBgirl wird im Kinderwagen zum Mittagsschlaf gebracht und in wenigen Fällen ist sie auch mal im Bett eingeschlafen. Wir sind flexibel und unabhängig! Es müssen keine nöligen Kinder mit mir auf ein Hotelzimmer gehen, die eigentlich noch lieber draußen spielen wollen und auch habe ich keine Sorge, dass ihr lautes Geplapper die Nachbarn beim Essen stören könnten.

    Abends beim Kochen öffnen Mann und ich uns ein kühles Bier. Hach das ist Urlaub! Wir sind glücklich, entspannt und unsere Füße dreckig…wieder sind wir in Jeansshorts und Flipflops. Spülen ist Kinder – und Papaarbeit. Das erledigen die drei zusammen. Das BBgirl bekommt dafür ihr eigenes Waschbecken, wo sich sich auch gleich mit dem Popo reinsetzt. Es sieht nach jeder Menge Spaß und Abenteuer aus. Dass sie auch als Straßenmädchen mit ihrer verschmutzen Wange und den zerzausten Haaren vom Spielen durchgehen könnte, stört niemanden – am wenigsten mich!

    Camping ist ein Lifestyle, mit viel Natur, mit viel Freiheiten. Es gibt immer etwas zu tun und man darf auch nicht pingelig sein. Sandpeeling im Bett, gehört ebenso dazu, wie auch mal eine Ameisenstraße umzuleiten, die sich wegen BBgirls Keksen in den Wohnwagen verirrt haben. Aber es gibt auch jede Menge zu lachen, von Toben verschwitze Kindergesichter und rosige Wangen von viel frischer Luft.

    Familiencamping. So schreibt man Abenteuer & Geschichten über die noch Jahre geredet wird. Welcher All Inclusive Urlaub kann das schon von sich behaupten ;).

    Lacanau Ocean ist eine traumhafte Gegend, wo ihr viel sehen und erleben könnt. Wundervolle Städte und Landschaften, ein traumhafter Strand und Pinienwälder warten auf euch. Live a happy camping life :).

    Arcachon
    Arcachan

     

    Dune du Pilat / Arcachon

     

    Folgende Destinationen liegen in der Näher von Lacanau Ocean:

    Arcachon & die größte Wanderdüne (60 Minuten)

    Bordeaux (zum Reisebericht)  (60 Minuten)

    San Sebastian (zum Reisebericht) (ca. 3 Stunden)

    Camping mit Kindern -Campingplätze

    Und wer mir auf Instagram & Snapchat (lulusstern) folgt, hat bestimmt mein neustes Campingabenteur gesehen. Camping unter Mädels, macht das Spaß? 😉 Stay tuned!

    Keep smiling

    Mareike

    1 Kommentar

    1. August 2, 2016 / 16:34

      wow die eindrücke sind einfach nur wunderschön,
      lob dazu
      ich muss sagen, als kind habe ich diese camping ausflüge geliebt
      leider haben wir die viel zu selten gemacht- meiner meinung 😀

      alles Liebe deine AMELY ROSE

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