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#Familienausflug | Die vergessenen Freuden.

Die Natur gehört für mich schon lange zum Rückzugsort.

Runterkommen.

Anstrengende Gedanken abschütteln.

In Bewegung sein.

Seit unserer Fellnase Emma sind wir noch mehr draußen als zuvor. Das habe ich schon oft gesagt & geschrieben. Und ich werde einfach nicht müde dankbar für unseren Familienhund zu sein. Wie eine Fügung des Schicksals hat Emma passend vor Corona zu uns gefunden. Sie versüßt uns seither jeden Tag. Sie bringt uns zum Lachen. Sie spielt und schmust mit uns. Die therapeutische Wirkung ist groß!

Okay, manchmal macht sie auch gehörig Quatsch. Kaut jeden Filzstift, jeden Bundstift an. Klaut Socken und Unterhosen. Zerfetzt meine einzige Pflanze. Aber missen möchte ich diesen verrückten Hund nimmer mehr. Und die Kinder finden das alles ohnehin sagenhaft amüsant.

Seit Social Distanz, Lockdown, dieser unsäglichen und zermürbenden Corona-Sache, zieht es alle anderen Menschen auch wieder in die Natur. Gefühlt viele davon in „meinen“ Wald 😉 .

Sie gehen spazieren. Sie gehen walken. Sie laufen ihre nagelneuen Joggingsachen ein. Sie machen eine Testfahrt auf dem neuen (e)-Bike.

Manchmal muss ich richtig schmunzeln. Irgendwie bilde ich mir ein, es den Menschen ansehen zu können, ob sie ihre Zeit sonntags sonst auch in der Natur verbringen oder lieber durch Geschäfte schlendern und in Cafés sitzen. Heute sitzt man also nicht mehr im Café, um Menschen zu beobachten, sondern man geht in den Wald.

Doch die aktuelle Not macht eben erfinderisch.

Wir alle fangen wieder an die Schönheit der Natur zu entdecken. Wir erfreuen uns an ihr, genießen sie regelrecht und geben Outdoor-Hobbies wieder eine Chance.

Mir macht da Mut und Hoffnung. Ich hoffe, dass die Natur wieder einen höheren Stellenwert bei uns allen einnehmen wird.

Vielleicht führt Corona zu mehr Achtsamkeit im Umgang mit der Natur. Denn sie war das Einzige, worauf wir im Lockdown zurückgreifen konnten. Sie hat uns davor bewahrt, in unseren 4 Wänden zu versauen und nicht den Verstand zu verlieren.

Ich möchte daran glauben, dass Corona auch zu nachhaltigen, positiven Veränderungen führen kann.

Für uns gab es jedenfalls keinen besseren Weg den letzten Sonntag zu verbringen, als…

  • auf gefrorenen Seen und Pfützen zu rutschen.
  • Löcher in die Eisdecke zu hauen.
  • heiße Schokolade und Früchtetee im Wald zu trinken.
  • selbstgebackenen Schokoladenkuchen zu naschen.
  • mit den Bikes die gefrorenen Trails runterzudüsen.
  • dem Hund beim Toben und schliddern auf dem gefrorenen See zu beobachten.
  • Fotos von den Kindern zu machen.
  • auf dem Sofa anschließend die eingefrorenen Finger wieder aufzutauen.

Ich bin froh, – auch wenn der Lockdown für mich, für uns, immer beschwerlicher wird – dass ich mich noch an diesen Dingen erfreuen und drauf freuen kann.

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