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Ernährung & Vitalität. Die Sicht einer Heilpraktikerin.

Wenn ich eins über die Jahre gelernt habe, dann dass es nichts Wertvolleres gibt als unsere Gesundheit. Sie ist das Wertvollste was wir haben! Ein Geschenk, für dass wir nicht nur dankbar sein müssen, sondern auf das wir achtgeben müssen. Jugend ist vergänglich. Vitalität kann uns bis zum Lebensende begleiten. Doch was ist der Schlüssel für ein vitales Leben?

Mit einer mir bekannten Heilpraktikerin habe ich über Ernährung & ihren persönlichen Lebensstil gesprochen. Natürlich hat auch sie nicht den Schlüssel zum gesunden langen Leben, doch manchmal hilft bereits eine kritische Betrachtung der Dinge. Ich selbst vertrete ihre Denke und versuche danach zu leben & zu handeln. Ich freue daher unheimlich, heute dieses Interview mit euch zu teilen.

Wie wesentlich ist die Rolle der Ernährung aus Sicht der Heilpraktik?

Nun, ich kann nur aus meiner Sicht als Heilpraktikerin sprechen. Ich denke es gibt nicht nur die eine Sicht der Heilpraktik, zumal jeder Heilpraktiker sein Steckenpferd hat. Mein Schwerpunkt liegt in der Osteopathie, dennoch interessiere und beschäftige ich mich sehr viel mit dem Thema Ernährung. Trotzdem kann ich euch leider keine wissenschaftliche Gewähr zu meiner Sicht geben.
Meiner Meinung nach spielt die Ernährung eine sehr große Rolle für das Wohlbefinden und für die Gesundheit. Wobei viele Aspekte ein rundes Gesamtbild ergeben. Ich finde es kommt auf abwechslungsreiche und biologisch hochwertige Nahrung an, dennoch bevorzuge ich „regional normal“ vor „Bio aus Übersee“. Auch schon die Tatsache eine Mahlzeit selbst zu kochen ist im Vergleich zu Fertig-Tiefkühl Produkten sehr wertvoll. Wir geben damit unseren Kindern ganz nebenbei ein gesundes Vorbild, wir leben vor, dass es gut ist, sich mit dem was wir essen auch zu beschäftigen, und es nicht nur um das Sattwerden geht. In unserer schnelllebigen Zeit ist es wichtiger denn je, sich bewußt für die Ernährung Zeit zu nehmen, sowohl für die Zubereitung als auch für den Genuss! Und das regelmäßig dreimal am Tag.
Wenn man also die Herkunft und die Zusammenstellung der Zutaten, sowie die eigene Zubereitung von drei Mahlzeiten pro Tag schon mal beachtet, macht man schon sehr viel richtig.

Gibt es Do`s & Dont’s, die es in Bezug auf Ernährung zu beachten gibt?

Auch auf diese Frage wird man wahrscheinlich von fünf Heilpraktikern fünf verschiedene Antworten bekommen. Dennoch bin ja ich gefragt, also erläutere ich euch meine Einstellung dazu. Eigentlich gibt es keine Do´s & Dont`s, solange man maßvoll is(s)t. Natürlich bekommen unsere Kinder auch Süßigkeiten, dennoch versuchen wir ihnen diese bewußt zu geben. D.h. ihnen soll klar sein, dass Zucker limitiert ist, nicht nur, weil er natürlich dick macht, was ein großes Problem unserer Gesellschaft ist, sondern auch, weil er im Körper viele Folgeschäden anrichtet, die über lange Sicht hin unsere Volkskrankheiten provozieren. Sei es Diabetes oder Adipositas mit den Folgen von Herzerkrankungen, Gelenkschäden, Löcher in den Zähnen und sehr vieles mehr.
Auch Fleisch wird bei uns nur sehr sparsam konsumiert. Ich bin seit vielen Jahren Vegetarierin, aber ich überlasse es meiner Familie dies für sich selber zu entscheiden. Wichtig finde ich nur, dass man Fleisch nur beim Metzger seines Vertrauens kauft und dies auch auf vielleicht zweimal pro Woche reduziert. Lieber teurer und hochwertig als billig, minderwertig und täglich. Zum Thema Fleisch allein gibt es wieder sehr viele Aspekte, über die es sich lohnt mal nachzudenken.
Hier seien nur einige erwähnt:
Tierisches Eiweiß hat eine umstrittene Wirkung auf unseren Körper und einige Krankheiten lassen sich zumindest durch Verzicht lindern. Die Tiere bekommen enorm viele Medikamente gespritzt, damit sie in der Massentierhaltung möglichst „gesund bleiben“. Gewiss lagern sich diese im Fleisch ab. Tiere aus Massentierhaltung sind meist sehr aggressiv aufgrund nicht artgerechter Haltung. Sie geraten in Panik wenn es zum Schlachthof geht, da sie das Geschrei ihrer Leidensgenossen hören. Aufgrund dieser Emotionen wie Aggressivität und Panik werden gewisse Hormone im Körper der Tiere ausgeschüttet….diesen Hormoncocktail führen wir uns zu Gemüte… Auch die Abgase die durch die Gülle der Rinder produziert werden sind erheblich und aus umwelt/klimatischen Gesichtspunkten zu bedenken.
Meine Empfehlung ist also eine abwechslungsreiche Kost mit viel Gemüse, hin und wieder hochwertiges Fleisch und Fisch, sowie auch immer wieder mal ein Vollkornprodukt.
Aber es soll ja auch Spaß machen, daher ist zwischendurch bewußter Genuss sehr wichtig!

Ist es richtig, wenn ich sage, dass die Milch in der Alternativmedizin keinen guten Ruf hat? Warum ist das so? Und was wäre ein adäquater Ersatz für die ganze Familie?

Es ist sicher richtig, dass Milch in den letzten Jahren in Verruf gekommen ist. Es ist auch auffällig, dass immer mehr Menschen keine Milch vertragen. Ich kann keine wissenschaftlichen Studien anführen, aber ich glaube schon, dass es verschieden Argumente gibt, die Milch zu einem kritischen Lebensmittel machen.
Erstens ist Milch ein Nahrungsmittel für Kälber, die in der Wachstumsphase sind. D.h. Milch enthält viele Wachstumshormone, die bei uns vielleicht noch für Kinder zu rechtfertigen sind. Es gibt aber Studien die zeigen, dass dieses Hormon bei Erwachsenen das Wachstum anderer Zellen fördert, was bei Frauen zur Entartung an Zellen im Brustgewebe führt und bei Männern an der Prostata.
Zweitens ist auch hier wieder die Massenproduktion kritisch zu beleuchten. Früher ging man zum Bauern, holte sich einen Liter Milch, der von den Kühen aus einem Stall kam. Heute wird die Milch aus x Ställen gesammelt und gemischt, mitsamt dem Cocktail aus verschiedenen Hormonen und Medikamenten…
Drittens enthält auch Milch wieder tierisches Eiweiß, was umstrittene Wirkungen auf unseren Körper hat. Wie z.B. die weit verbreitete Übersäuerung mit ihren Folgen. Ein adäquater Ersatz für die Familie sind sämtliche Getreidemilchsorten wie Mandel-, Hafer-, Reis oder Sojamilch.

4. Welche Tipps kannst du pauschal geben, womit man seine Vitalität verbessern kann?

Die Vitalität ist ein wertvolles Gut und Gott sei Dank kein Privileg der Jugend. Wenn man sein Leben bewusst gestaltet, ist es bei normaler Gesundheit definitiv machbar vital bis ins hohe Alter zu bleiben.
Für mich sind folgende Tipps wichtig:
Regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Dabei spielt es für mich keine Rolle Leistungssport zu betreiben, sondern Spaß muss es machen. Das ist für mich in allen Bereichen des Lebens das A&O.
Klar gibt es im Alltag immer wieder Aufgaben die einfach erledigt werden müssen, die aber nicht so viel Spaß machen. Dennoch finde ich, dass ein winziges Umdenken vom Negativen zum Positiven diese Aufgaben leichter gelingen lassen….immer wenn ich zu etwas keine Lust habe, sage ich mir: “ Tu es Gern“ …klingt verrückt, aber es funktioniert.
Außer der Bewegung ist natürlich eine gesunde Ernährung ein Muss, um vital zu bleiben. Ausreichend Schlaf ist für junge Eltern bisweilen Mangelware. Aber ab dem Zeitpunkt, ab dem man es wieder beeinflussen kann, sollte man dafür sorgen. Es lohnt sich auf lange Sicht. Auch geistige Vitalität ist wichtig, um sich fit zu fühlen, und da kann ich empfehlen, sich immer wieder mit neuen Dingen zu befassen, sich mit Kindern zu umgeben, ab und zu ein Ehrenamt zu übernehmen und regelmäßig zu meditieren um den Kopf klar zu bekommen.

Aber das Wichtigste von allem ist es, sich des Lebens zu freuen, sich bewusst zu sein wie gut es einem geht und einfach ab und zu Dankbarkeit zu empfinden.

Dorothea Schietinger, Heilpraktikerin & Osteopathie.

Ich danke dir für dieses tolle Interview!

Nicht vergessen, heute ist #BeFitWednesday! Macht mit und verlinkt eure Beiträge zur #BeFit Reihe. Mihaela von Beauty-Mami stellt heute den 2. Teil ihrer spannenden Detox-Reihe vor. Schaut unbedingt vorbei!
Zur all meinen BeFit -Beiträgen.
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5 Kommentare

  1. März 23, 2017 / 13:34

    Ich mache viele Fehler in der Ernährung – man sieht es an meinem Bauch. Aber ich spüre es auch. Ich trinke zu wenig und merke es körperlich und wenn ich mich mal (angestrengt) super ernähre, dann geht es auch meiner Migräne und Osteopenie besser. Auch wenn das keine Krankheiten sind, die nur allein auf die Ernährung zurück zu führen sind, irgendwie hat dieser Kreislauf ja immer etwas miteinander zu tun.

    Ich finde das Interview super spannend und danke Dir für den neuen Anstoß. Jedes Mal wenn wir angestoßen werden, bleibt ein Stückchen hängen. Daran glaube ich fest.

    Drück Dich und bleib gesund!
    JesS

  2. März 23, 2017 / 14:38

    Ein wirklich tolles Interview. Danke dafür! Ich sehe, dass ich überraschend viel richtig mache. Einzig an der frischen Luft mangelt es momentan. Aber das wird mit dem schöneren Wetter jetzt hoffentlich wieder besser ☺ Liebe Grüße, Christiane

  3. Jana

    März 23, 2017 / 22:09

    Ein super Interview!
    Ach, die Milch 🙁 Ich schaffe es nicht, meinen Geschmack da zu ändern.. ich habe mal zwei Wochen vegane Milch & Käse gegessen – und hatte fast schon schlechte Laune…
    Liebe Grüße
    Jana

  4. Daniela

    März 29, 2017 / 11:32

    Also ich bin weiterhin dabei beim #befitwednesday und total froh darüber, dass ich mich endlich aufraffen konnte. Danke für die tollen Tipps!

  5. Mihaela

    März 29, 2017 / 18:04

    Ich finde solche Beiträge super interessant! Gerne noch mehr davon!

    Ich liebe unsere #BeFit-Blog-Reihe! <3

    Liebe Grüße,
    Mihaela

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