#Family | von gesunder Ernährung, nem veganen Cheesecake & Nachmittagsritualen.

Heute mal ein kunterbunter Post. Erst geht es irgendwie um gesunde Ernährung. Dann irgendwie um Käsekuchen. Immerhin inklusive Rezept für euch 🙂 .

Ihr wisst oder die meisten von euch, ich ernähre mich vegan. Seit einem Jahr nun. And I still love it! Eigentlich finde ich den Begriff vegan gar nicht wirklich passend, aber so verstehen die meisten was ich da eigentlich mache bzw. was ich eben nicht mache. Allerdings bevorzuge ich den Begriff “pflanzenbasierte Ernährung”. Denn genau darum geht es mir. Und auch Felix – mein Mann macht mit. Wir kaufen überwiegend frische, unverarbeitete Zutaten, vorzugsweise regional, möglichst Bio. Manchmal klappt das gut, manchmal leider nicht. Zumindest essen wir dadurch saisonaler, was allen zu Gute kommt. Gesundheit & Umwelt. Fertigprodukte in Form von Pommes, Fischstäbchen (für die Kids), Veggie Burger kommen auch auf den Tisch – sind aber nicht die Regel.

Mama is(s)t vegan. Aber wie essen die Kinder?

Von vielen Leuten werde ich gefragt, “essen deine Kinder etwa auch vegan??” Nein tun sie nicht. Und auch nicht vegetarisch. Nicht, weil ich denke, dass es so besser ist, sondern weil es nur so realistisch für uns machbar ist. Ich versuche die Kinder auf einem gesunden Weg zu begleiten, die Entscheidung müssen sie später selbst treffen. Ich stärke ihr Bewusstsein dafür, was sie da eigentlich auf dem Teller haben und was in ihren Bäuchen landet. Dass die leckere, salzige Fleischwurst eben von einem Tier stammt. Meine Kinder haben danach keine Alpträume oder so, es läuft alles kindgerecht ab – falls an dieser Stelle Sorgen auftauchen sollten 🙂 – aber ich mache ihnen auch nicht vor dass Herr Kuh & Frau Henne bis zum Tode ein happy life geführt haben.

Da meine Kids in der Ganztagsbetreuung sind, essen sie dort auch alles. Zu Hause kann ich aber nicht aus meiner Haut und ich esse ja auch oft mit, da gibt es eben weniger vom Tier – heißt kaum Wurst, kaum Käse –  an manchen Tagen gar nichts Tierisches. Sie mögen mittlerweile viele vegane Gerichte, die sie bestens mit allem Wichtigen versorgen. Dazu gehört homemade Mandelmus auf’s Vollkornbrot, Falafel Bällchen mit veganer Majo, Gemüseburger usw.. Dem BBgirl beim Essen zuzuschauen ist eine Freude, sie isst so ziemlich alles und probiert jedes Gericht, Rohkost wie Gurke & Paprika – immer her damit.

Joschi ist da schon der schwierigere Kandidat 🙂 . Aber auch er isst immer vielfältiger, traut sich häufiger mal zu probieren, testet, ob es ihm nun vielleicht heute schmeckt. Der Speiseplan erweitert sich zunehmend.  Deshalb auch mein Tipp: bleibt einfach dran, esst vor, alles immer wieder hinstellen & anbieten, Spiele überlegen, die zum Probieren ermuntern, den Hunger nicht mit Süßem stillen.

Mit Rohkost steht Joschi noch immer auf Kriegsfuß. Avocados & Tomaten gehören jedoch mittlerweile zu seiner Leibspeise und an frischem Obst geht so ziemlich alles. Hin & wieder mache ich Smoothies für die Kids und da mogele ich Joschi auch gern mal ein paar Salatblätter oder Gurke rein. Auch Banane geht gut im Smoothie, die er pur nicht essen mag. Ich muss nur immer darauf achten, dass der Geschmack vom Lieblingsobst wie Erdbeeren überwiegt. haha niemand sagt es ist einfach 🙂

Nachmittagsrituale & Snacks mit den Kids.

Wenn die Kinder nachmittags nach Hause kommen, machen wir eigentlich immer erstmal gemeinsam eine kleine Pause zu Hause. Da werden die Speicher bei allen einmal ordentlich aufgefüllt. Ich schnipple Obst, vielleicht gibt es nen Smoothie, Mineralwasser mit etwas mehr Kalzium. Das BBgirl malt oft dabei, erzählt viel von ihrem Kita-Tag, Joschi hört gern ein Hörspiel und ich lass mir kurz die Hausaufgaben von ihm zeigen. Klar, ab & an gibt es anstatt Obstrunde ein Eis oder Kuchen – oft aber gar nicht oder eben erst danach. Dann ist der Heißhunger bereits anders gestillt und sie haben sich an guten Dingen sattgefuttert.

Wir Menschen sind ja so gepolt, dass wir am liebsten die Dinge essen, die uns die schnellste Energie liefern. Süßes, Salze, Fette!  In der heutigen Welt ist das meist die schlechteste Wahl. Wo wir Erwachsene sagen können “Stopp, ich habe zwar jetzt mega Bock auf ein fettes Stück Kuchen, die salzige Pommes, aber ich weiß, ein gesundes Mittagessen tut mir jetzt viel besser (außerdem hatte ich gestern schon)” müssen wir dies für unsere Kinder erstmal übernehmen und ihnen beibringen, was sie essen sollten.  Fastfood & Süßes sind leere Kalorien, die den Körper nicht versorgen und die Kinder brauchen eben genau das nicht, wenn sie Hunger haben.

Vegans little helper. Der Vitamix für’s Feine!

Wenn ich ein Haushaltsgerät in meiner veganen Küche nie mehr missen möchte, dann ist das mein Vitamix. Meine Kinder würden ihre Smoothies nie trinken, wenn Stückchen darin rumschwimmen. Ein Mandelmus wäre mit meinem alten Mixer unmöglich gewesen und auch Dips & Aufstriche sind mit dem Vitamix so schön cremig glatt. Selbst Eis aus gefrorenen Früchten ist kein Problem. Tiefkühl Obst, ggf. ein bisschen Kokosmilch, Agave und ab geht’s. Die Kinder merken den Unterschied manchmal gar nicht!

Der Hochleistungsmixer von Vitamix A3500i zerkleinert alle Zutaten auf Wunsch mikroskopisch klein und verfügt über einen modernen Touchscreen mit 5 voreingestellten Programmen für Smoothies, Eis, Dips, Suppen und Reinigung. Zugegeben, der Vitamix ist nicht günstig, aber dafür bekommt ihr eine super Qualität, Langlebigkeit und einen perfekten Begleiter besonders in der veganen Küche. Gerade gestern habe ich damit meinen aller ersten Raw Cheesecake aus Cashewkernen mit Himbeeren gemacht. Ich hatte so Lust mit den Kindern gemeinsam Kuchen zu futtern und bin noch immer geflasht wie köstlich der Cheesecake geworden ist! Und das alles ohne zu backen, ohne tausend Mix- & Rührvorgänge. Und ich finde ja, bei den Zutaten tut man sich sogar noch etwas Gutes.

Rezept veganer Käsekuchen  – ohne Backen.

Rezept veganer Käsekuchen || Hier noch das schnelle Rezept für den Käsekuchen. Wenn ihr mit dieser Menge arbeitet, könnt ihr entweder eine Backform mit 22 cm nehmen (dann wird er eher flach, wie auf den Bildern) oder ihr nehmt eine 12 cm Backform. Dekomäßig habe ich den Kuchen mit Glitzer und Perlen für die Kinder etwas aufgepimpt.

Der Boden.

60g Mandeln

50g Kokosflocken

4-5 Datteln

1 gehäufter El Kakaopulver

1 El Kakaonibs

1 Tl. Kokosöl

Prise Salz

Die Creme.

200g Cashewkerne  (ca. 2 Stunden vorher in Wasser einlegen)

4 EL Kakaobutter

3 EL Agave

ca. 100ml Nussmilch

Vanillemark nach belieben (ihr könnt auch weniger Agave nehmen und Vanillezucker)

Himbeeren oder Obst der Saison nach Wunsch

 

Zubereitung veganer Käsekuchen:

Zuerst macht ihr den Boden. Dafür gebt ihr alle Zutaten in den Mixer und mixt sie zu einer einigermaßen glatten Masse. Hier müsst ihr zwischendurch ein bis zweimal umrühren. Danach wird der Teig einfach in die Form gegeben und mit den Fingern festgedrückt. (Wer mit einer kleinen Form arbeitet, benötigt ggf. nich den gesamten Boden. Ihr könnt ihn  später auch als Deko auf den Kuchen streuen.)

Danach ist die Creme dran. Außer die Früchte, gebt ihr wieder alle Zutaten in den Mixer (Cashews ohne das Wasser!). Ihr müsst so lang mixen und mit dem Stößel nachhelfen, bis ihr eine ganz glatte Masse habt. Ab damit auf den Boden, Creme glattstreichen und Himbeeren vorsichtig hineindrücken. Nun den Käsekuchen in den Kühlschrank stellen, wahlweise für 30 Minuten in den Freezer. Fertig!

Nach meinem Geschmack, schmeckte der Käsekuchen am nächsten Tag aus dem Kühlschrank sogar noch besser!

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