Frühlingstemperaturen und ab auf’s Bike! Fahrradtraining für Kinder.

Fahrradtraining und Tipps für Kinder

Fahrradtraining für Kinder

Sicher Biken für Kinder

MTB Training für Kinder

Tipps MTB Kinder 

Habt ihr letzte Woche auch so sehr die warmen Temperaturen genossen? Nach eisigen Minusgraden, kamen mir die 12 Grad schon fast karibisch vor. Und auch, wenn es am Wochenende doch eher grau war, haben wir endlich unsere Bikes wieder aus der Garage geholt. Im ersten Beitrag –  mit woom durch den Herbst –  hatte ich euch die neuen Bikes der Kinder vorgestellt, die uns von Woom zum Test zur Verfügung gestellt wurden. Auch Wochen später bin ich noch genauso begeistert, wie am ersten Tag. Besonders für meine Tochter ist das Bike, durch den etwas aufrechteren Sitz, genau richtig! Sie kann das Bike perfekt händeln.

Ich habe beobachtet, dass vielen Familien daran gelegen ist, dass ihre Kinder einigermaßen früh das Fahrradfahren erlernen und dass sie ihre Kids immer wieder zum Fahren motivieren. Auch ist mir aufgefallen, dass nicht mehr daran gedacht wird den Kindern die nötigen Kniffe für ein sicheres Biken zu vermitteln, sobald sie fahren können, . Das hat wohl einen einfachen Grund: viele Erwachsene kennen diese Kniffe selbst nicht 🙂 .

Fahrradtraining für Kinder.

Dinge wie, wann steige ich aus dem Sattel, wie bremse ich auf Sand und Kies ohne zu schlingern, wie verlagere ich mein Gewicht bei Steigung, Gefälle oder in Kurven richtig etc. Deshalb dachte ich mir, ich gebe euch heute einfach mal ein paar wenige, aber sehr praktische Tipps mit auf dem Weg, die ich in meiner MTB-Zeit (vor den Kids 😉 ) gesammelt habe. Alles könnt ihr prima vor der Haustür oder noch besser, bei einem Ausflug in den Wald üben. Ihr werdet feststellen, mit ein bisschen Fahrtraining machen die Kinder schnell einen großen Sprung und fahren 10 Mal so sicher wie vorher.

  1. Spielerisch die Balance erlernen: Ihr könnt Hütchen (oder was eben so zur Verfügung ist) hintereinander aufreihen und die Kinder drumherum im Slalom fahren lassen. Fortgeschrittene könnt ihr über eine selbstgebaute kleine Rampe fahren lassen.  Der Wald ist ebenso perfekt und bietet viele natürliche Übungsmittel – schmale Wege, Bodenwellen, Wurzeln und Löcher, Abhänge und verschiedene Untergründe.
  2. Steil bergab: Wenn es einen Hang steil bergab geht, sieht man immer wieder Erwachsene, die aus Angst fest im Sattel sitzen bleiben und ihr Gewicht nicht genug nach hinten verlagern. Folge: das Bike kann sich überschlagen. Kinder machen es eigentlich intuitiv richtig. Der Schwerpunkt gehört dabei nach hinten bzw. über dem Sattel. Also entweder steht man aufrecht auf den Pedalen über’m Sattel (ohne ihn zu berühren) und der Körper muss sich auf der Höhe des Tretlagers befinden oder bei besonders steilen Stücken, muss das Gewicht ein bisschen hinter den Sattel verlegt werden. Üben kann man das erst mal indem man die Kinder dazu ermuntert auf geraden Stücken im Stehen zu fahren und den Schwerpunkt auch mal hinter den Sattel zu verlagern. Das BBgirl findet sich dabei immer besonders cool 🙂 .
  3. Bremsen: Rücktritt war gestern. Viele Erwachsene können hier noch nicht loslassen und denken, das wäre sicherer für Kinder. Nein, das ist nicht so. Ein Rad mit zwei guten Handbremsen ist wesentlich sicherer, weil unabhängig von der Pedalstellung immer gebremst werden kann und die Bremskraft auch wesentlich höher ist. Kinder lernen sehr schnell sich umzustellen – also keine Sorge. Auch sollten die Kids eigentlich möglichst schnell lernen beide Bremsen richtig zu nutzen. Jeder Erwachsene lernt in einem Mountainbikekurs, dass beide Bremsen genutzt werden müssen und dass der Großteil der Bremsleistung über die Vorderradbremse erfolgt. Glaubt man kaum was? Gerade auf einem Gefälle mit lockerem Untergrund ist das sehr wichtig, weil sonst das Hinterrad ausbricht und ein Sturz vorprogrammiert ist. Die Kunst dabei ist beide Bremsen so zu dosieren, dass weder das Vorderrad noch das Hinterrad blockiert. Schon mit Kindern kann man die richtige Dosierung beider Bremsen üben. Dazu sucht man sich einfach ein längeres gerades Stück und lässt die Kinder immer wieder anfahren und bremsen, mit dem Ziel möglichst schnell zum Stehen zu kommen, ohne, dass sie eine Bremsspur machen. Auch durch das Fahren im Gelände, Slalomfahren etc. lernen Kinder die Bremskraft zu dosieren und anzupassen. Ein wichtiger Rat: der  Zeigefinger oder wahlweise mehrere Finger sollten immer an der Bremse liegen.

Hier noch ein Video mit meinen Kindern beim Slalomfahren.

 

 

Der perfekte Helm: Woom hat dieses Jahr einen ganz neuen Fahrradhelm auf den Markt gebracht. Ich bin begeistert, deshalb habe ich hier mal fix alle Vorteile auf einem Blick für euch:

Die tiefe Helmschale schützt auch Schläfen und Hinterkopf. Belüftungslöcher und Luftkanäle sorgen für optimale Durchlüftung. Magnet-Verschluss lässt sich einhändig und sogar mit Handschuhen bedienbar. Bumper-Visier – ein speziell entwickelter Dämpfer für zusätzlichen Schutz. Leichter Drehverschluss mit dem der Helm am Kopf angepasst wird. Runde Kordeln verhindern das Verdrehen. Fliegennetz im Helm, damit keine Fliegen in die vielen Belüftungsschlitze fliegen können. Ein weiteres Innenbepolsterung in einer größeren Stärke – dadurch kann man den Helm dem Kopf anpassen. Reflektierendes woom-Logo für mehr Sichtbarkeit.

Was ich auch empfehlen kann und was wir sicher nochmal testen werden, ist ein Bike-Training für Kinder (gibt es natürlich auch für Große 😉 ). Falls ihr mal Urlaub in den Bergen macht, dort wird so etwas auch oft von Hotels angeboten.

Mehr zum Thema – Schönes für Kinder.

2 Kommentare

  1. März 19, 2018 / 00:04

    Hallo Mareike, ich bin über Instagram auf deine Seite aufmerksam geworden und habe hier ein wenig gestöbert. Toller Blog! Der Beitrag zum Fahrradfahrern kam gerade richtig. Meine Tochter soll das jetzt nämlich auch lernen – höchste Zeit mit 4! Alles Liebe von Julia (https://mamanille.blog)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.