#Kids | “Mein Kind hat Neurodermitis” meine Freundin im Interview.

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Kennt ihr das? Ihr habt einen kleinen Mückenstich, fangt an zu kratzen und könnt nicht mehr aufhören? Und je mehr ihr kratzt desto schlimmer wird es. Im schlimmsten Fall entzündet sich die Stelle gar! Es gibt Kinder, die haben so ein Gefühl ständig und manchmal am ganzen Körper. Die Rede ist von Neurodermitis. Ein Erkrankung der Haut, bei der sie sich schuppt, trocken ist, aufreißen kann und penetrant juckt.

Eine Freundin von mir hat einen 4 jährigen Sohn, den quasi seit seiner Geburt Neurodermitis plagt. Sie war so lieb mir ein Interview zu ihren Erfahrungen und Umgang mit der Erkrankung zu geben.

Neurodermitis – Hilfe es juckt!

Zusätzlich wurde ihr in Zusammenarbeit mit La Roche-Posay, der neue LIPIKAR Stick AP+ zur Verfügung gestellt. Dieser wurde speziell für kleine und große Neurodermitis geplagte Menschen entwickelt. Quasi eine Soforthilfe bei Juckreiz: „Rollen statt kratzen“

Nina hat mir berichtet, wie alles Anfing und vor welchen Herausforderungen sie stand. Sie gibt Tipps und teilt auch ihre Erfahrung mit dem LIPIKAR Stick AP+.  // Das Produkt geshootet haben Josh & ich für euch.

Nina A. aus Münster, Sohn Felix (4 Jahre)

Kannst du mir erzählen, wie alles mit der Neurodermitis begonnen hat?

Oh das war sogar sehr früh, eigentlich von Geburt an hat mein Sohn Neurodermitis. Jedoch konnte es am Anfang nicht direkt als diese diagnostiziert werden. Leider muss ich sagen, habe ich hier nur wenig Hilfe von den Ärzten erfahren. Eigentlich wurde immer nur zur Kortisonkeule gegriffen und das war’s.

Zum Glück habe ich aber eine gute Heilpraktikerin gefunden, die uns nicht nur hilfreich Tipps gab sondern so auch eine emotionale Stütze war. Wir machten eine Darmsanierung – was zeitgleich seinem Immunsystem gut tat – und sie rührte Salben für Felix an.

Beim Allergietest kam heraus, dass Felix gegen Eier und Nüsse allergisch ist und auch der Verdacht auf eine Milcheiweiß- Allergie bestand. Das stellte mich natürlich auch vor die Herausforderung ihn zu 100 % stillen zu müssen, bis feste Nahrung möglich war. Zufüttern ausgeschlossen. Selbst HA Milch enthält Milchbestandteile und war damit nicht geeignet.

Der Auslöser für die Schübe sind aber nicht nur der Verzehr bestimmter Speisen, allein der Kontakt reicht aus. Die Haut wird gleich rot und fängt an zu jucken. Das passiert übrigens auch, wenn ein Hund ihn anleckt. Auch Impfungen stellten immer wieder ein Problem dar.

Was hat dir/euch im Alltag geholfen?

Neben einer bestimmten Diät hat mein Sohn sein komplettes erstes Jahr Strumpfhosen getragen. Das half ihm dabei sich nicht komplett wund zu jucken. Auch setzte ich auf kurze Fingernägel und Longsleeves, wo er die Ärmel nicht hochschieben konnte, um zu Kratzen. Besonders schlimm, und das ist auch heute noch so, sind immer die Nächte. Eben immer dann wenn es keine Ablenkung gibt. Da wird dann gern und ausgiebig gekratzt. Mein Mann und ich halten dann manchmal seine Hände fest und reiben seine Haut leicht für ihn.

Auch das Autofahren war eine Herausforderung – ohne Strumpfhose war das undenkbar. Ansonsten hätte er direkt die Socken ausgezogen, Hose hoch gekrempelt und das große Gejucke hätte begonnen.

Gegen die trockene Haut cremen wir ihn auch heute noch morgens und Abends mit einer Basissalbe ein, die für ihn in der Apotheke angerührt wird. Dazu erhält er für die Nacht hin & wieder Fett-Feuchtverbände. Die Haut wird dabei eingesalbt und bekommt einen feuchten Umschlag aus Mullbinden. Aber auch Baden im Ölbad tut gut, entspannt und macht manchmal sogar müde 🙂

Musst du etwas für unterwegs beachten oder wenn ihr auf Reisen seid?

Insgesamt wächst man in seine Aufgabe hinein und ich weiß heute ganz genau, was er essen darf und was nicht. Es ist Alltag geworden. Wir sind gern unterwegs und auch Reisen klappen prima. Allerdings haben wir immer ein Notall-Set – bestehend aus Antihistaminika und Kortison – dabei.

Hast du einen besonderen Tipp?

Neben Strumpfhosen und Basissalbe (grins)? Eine gute Heilpraktikerin und auch eine positive Einstellung sind wichtig. Ich war selbst als Kind betroffen und hatte eine ganz furchtbare Neurodermitis, mit Klinikaufenthalt etc. Heute bin ich zu 100% beschwerdefrei und kann wirklich alles Essen. Eine Diät hat mir damals geholfen. Da die Neurodermitis bei Felix Stück für Stück besser wird, habe ich einfach die Hoffnung, dass sie irgendwann verschwunden ist und wir dieses Kapitel für immer hinter uns lassen können.

Seit einiger Zeit testet ihr den Lipikar Stick AP+ von La Roche-Posay, wie gefällt er euch?

Der Lipikar Stick ist super und besonders Felix findet ihn richtig cool. Er hilft ihm dabei selbst tätig zu werden und eine wichtige Maßnahme gegen das Jucken kontrollieren zu können. Der Stick beruhigt und hält die Haut feucht. Wir haben einen Lipikar Stick in der Kita platziert, wo er ihn schon ganz stolz vorgeführt hat. Dazu ist er praktisch! Da er eine feste Konsistenz hat, kann er nicht mal eben in der Tasche auslaufen und wie schon gesagt, dass Kind kann ihn selbst leicht anwenden ohne gleich zu viel zu verwenden.

Danke für’s liebe und sehr informative Interview! 

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